Saturday, 11. September 2010, 03:04 Uhr | |
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Aufwind für den deutschen FilmstandortGroßes Interesse am neuen Deutschen Filmförderfonds - Erste Zuschüsse bewilligtDer neue Deutsche Filmförderfonds (DFFF) hat einen glänzenden Start. Über 1500 Filmemacher, Politiker, Vertreter der Landesförderanstalten und Banken besuchten bisher die Informationsveranstaltungen des DFFF, um sich in Gesprächen mit FFA-Vorstand Peter Dinges und Projektleiterin Christine Berg aus erster Hand über den neuen Förderfonds zu informieren. “Die Resonanz vor Ort war enorm”, so Berg. Allein 600 Interessierte seien in Berlin, 300 in Bayern und 200 in Hamburg gekommen.
Filmförderungsanstalt - German Federal Film Board Bereits einen Monat nach dem Start sind nicht nur viele Förderanträge eingegangen, sondern vier auch schon bewilligt worden. Die Claussen Wöbke Putz-Filmproduktion GmbH erhält für “Stellungswechsel” (Regie: Maggie Peren) 368.000 Euro, die Lunaris Filmproduktion GmbH für „Ironman“ (Regie: Adnan G. Köse) 362.270 Euro. Für die Constantin Film Produktion GmbH wurden Zuschüsse für zwei Filmprojekte bewilligt: “Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken” (Regie: Leander Haußmann) 824.327 Euro und für „Urmel im Wunderland“ (Regie: Holger Tappe, Reinhard Klooss) 1.177.622 Euro. Der für die Dauer der Legislaturperiode bis 2009 mit jährlich 60 Millionen Euro ausgestattete Deutsche Filmförderfonds, der von Kulturstaatsminister Bernd Neumann initiiert und von der Bundesregierung beschlossen wurde, soll die Wettbewerbsfähigkeit und Qualität des deutschen Films weiter steigern und den Filmstandort Deutschland mit seinen modernen Studios und kreativen Mitarbeitern stärken. Die Zuschüsse werden ohne Jury-Entscheidung „unbürokratisch und berechenbar” an deutsche Filmproduzenten vergeben, aber auch für internationale Produktionen, wenn bestimmte Auflagen erfüllt werden, so der Kulturstaatsminister. „Wir freuen uns über das Vertrauen, das die Bundesregierung der FFA mit der Übertragung dieser Aufgabe entgegenbringt“, sagt der FFA-Vorstand Peter Dinges. „In dem neuen Filmförderfonds sehen wir große Chancen für die deutsche Filmwirtschaft, die wir zusammen wahrnehmen wollen.“ Christine Berg, die von ihrer Infotour mit vielen Anregungen für die Förderpraxis nach Berlin zurückgekehrt ist, arbeitet in der Filmförderungsanstalt (FFA) mit einem kleinen engagierten Team. “Wir wollen, dass ein Projekt in allen Phasen von einem Mitarbeiter betreut wird”, sagte Berg “Die Produktionsfirmen sollen mit einem Ansprechpartner alle Fragen klären können, von Antragsstellung bis zur Auszahlung des Zuschusses durch die FFA”. Im Team von Christine Berg arbeiten die beiden Förderreferentinnen Claudia Liebscher und Constanze Hellmich, die Justiziarin Ismene Finkmann und Isabelle Glaue als Assistentin der Projektleitung. Während der Berlinale steht das DFFF-Team am gemeinsamen Stand von FFA und German Films im Martin-Gropius-Bau für Beratungen zur Verfügung. Peter Dinges und Christine Berg stehen auf weiteren Gesprächspodien Rede und Antwort. Übersichtlich und benutzerfreundlich sind auch die neuen Internetseiten des DFFF. Das Angebot ist in fünf Kategorien gegliedert: Richtlinie, FAQ, Antrag, Team und Presse. Für alle, die schnell Informationen brauchen genügt der Click www.ffa.de/dfff.
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