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Redaktion Dirk Jung | Journalismus | Fotografie - Lüdenscheid
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Saturday, 11. September 2010, 02:59 Uhr | Diese Seite wurde eingestellt am Monday, 26. March 2007, 20:11 Uhr | letztes Update der Seite:31.01.2010, 20:11 Uhr

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„Die wilden Hühner“ entdecken die Liebe

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Die wilden Hühner
vorne (v.l.n.r.): Michelle von Treuberg, Filmhund Lotta, Zsá Zsá Inci Bürkle - hinten: Lucie Hollmann, Jette Hering
© Dirk Jung

Ein Jahr ist es her, dass die erste Verfilmung der „Wilden Hühner“ in die Kinos kam und von über einer Million Zuschauer gesehen wurde. In der ersten Aprilwoche startet nun die Fortsetzung „Die Wilden Hühner und die Liebe“, von der sich Produzenten und Team einen ähnlichen Erfolg erhoffen. Und nicht nur den Hauptdarstellern sah man bei der Premiere in Köln am 25. März an, dass sie etwas älter und souveräner geworden sind, auch die „Hühner“ sind gereift.


Von Tanja Reinsfelder



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Spielt Sprottes Mutter: Veronica Ferres
© Dirk Jung

Im zweiten Teil der Buchverfilmung von den „Wilden Hühner“ entdecken die fünf Mädchen um Oberhuhn Sprotte (Michelle von Treuberg) die Liebe. Vorbei sind die Zeiten, in denen die Mädels lauthals „Rattenalarm“ schlugen, sobald sich ein Junge näherte. Mittlerweile erkennen sie, wie spannend, schön, aber auch verletzend die erste Liebe sein kann. So ist Sprotte immer noch mit Fred zusammen, Jungenschwarm Melanie (Paula Riemann) wurde von Willi wegen einer Älteren verlassen, Trude schwärmt vom Schönling Ricky aus der Nebenklasse und Frieda sieht ihre Fernbeziehung Maik nur selten.


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Wilma (Jette Hering) und Leonie (Svea Bein)
© Constantin Film

Sensibel wird auch das Thema Homosexualität angesprochen, denn Huhn Wilma hat sich in Leonie verliebt. Nachdem diese Liebe die Bande der wilden Hühner zunächst zerbrechen lässt, stellt die Mädchenclique doch am Ende fest, dass Liebeskummer nicht immer was mit Jungs zu tun hat. „Ich wollte einfach über die Liebe in vielen Formen schreiben“, erklärt Cornelia Funke, Autorin der Romanvorlage. „Ich habe selbst Freundinnen, die lesbisch sind, also ist diese Variante ein ganz normaler Teil meines Lebens.“



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Autorin Cornelia Funke zeigte sich mit der Filmung sehr zufrieden
© Constantin Film

Natürlich bleibt der zweite Teil trotz gelegentlich thematischer Schwere ein Jugendfilm und Regisseurin Vivian Naefe schaffte es, die für die „Hühner“ typische Leichtigkeit beizubehalten. „Die Wilden Hühner und die Liebe“ ist ein Film mit einem charmanten, kindgerechten Witz, der sicherlich auch den erwachsenen Begleitern Spaß machen wird.


Kinostart „Die Wilden Hühner und die Liebe“: 5. April 2007
Website zum Film:
www.wildehuehner.film.de

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