Pressemitteilung
Saturday, 11. September 2010, 02:05 Uhr | |
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DURCH DIESE NACHT SEHE ICH KEINEN EINZIGEN STERN
Der Film zeigt die letzten Tage der berühmtesten
tschechischen Schriftstellerin Božena Němcová, die schon im 19. Jahrhundert
gewagt hatte, ihr Leben frei einzurichten. Sie kämpft um die Liebe, um ihre
Familie, um ihr Leben. Solange sie schreibt, hat sie Kraft zu leben.
Wirklichkeit, Halluzination, Traum und Erinnerung verschränken sich dabei zu
einer ganz eigenen filmischen Realität ...
Pressemitteilung Dabei stand in „Durch diese Nacht...“ weniger eine
chronologisch-biographische Annäherung im Vordergrund, als die Božena beim
Schreiben und zwar beim Schreiben ihrer letzten drei Briefe vorzustellen. Und
dieses Schreiben – dieses Ringen um Worte und Bilder – lässt den Zuschauer
eintauchen in Boženas Welt. Der Film zeigt, wie aus Bruchstücken des Lebens
Literatur wird. Boženas Schaffensprozess steht dabei unter dem Motto: „Es muss
schöner werden“ und die Intensität mit der sie diese Absicht verfolgt, könnte
einen glauben machen, dass sie die Hoffnung hat, die Literatur könne vielleicht
zurückwirken auf die Realität und in Wirklichkeit diese „schöner“ machen. Corinna Harfouch verkörpert Božena Němcová - die bis
heute berühmteste tschechische Schriftstellerin - eine Künstlerin, die in der
Gestaltung ihres Lebens und in ihren Ansprüchen ans Leben ihrer Zeit weit voraus
war.
Sie wird gesehen in einer Reihe mit Virgina Woolf,
Sylvia Plath, Frieda Kahlo, Brigitte Reimann: Frauen, die alles wollten –
Familie, Verwirklichung, freie Liebe – und die allesamt bereit waren, einen
hohen Preis dafür zu zahlen. Der Film - viel mehr eine bruchstückhafte Reise
ins Innere als eine komplette Biographie – zeigt eine faszinierende Frau, die es
schon im 19. Jahrhundert gewagt hatte, ihr Leben frei einzurichten.
„....Dagmar Knöpfel gelingt das kraftvolle Bildnis
einer Frau zwischen Genie und Blockade, in Abhängigkeit von ihrer schlechten
Gesundheit und generösen Gönnern. Corinna Harfouch spielt die vielleicht
stärkste Rolle ihrer Karriere, zwischen temperamentvoll und verschlossen,
zwischen lebenshungrig und menschenmüde. Sie atmet aus jeder Pore reine
Intelligenz, autarken Charakter und alles überdauernde Poesie.“ (Michael
Eckhardt, Player, Leipzig 09/05)
Die drei Briefe, die dem Film zu Grunde liegen sind
erschienen bei:
Friedenauer Presse, „Durch diese Nacht sehe ich keinen
einzigen Stern“, 1997.
Boženas berühmtester Roman zum Filmstart neu
herausgegeben bei:
DTV –Klassik, "Die Großmutter", 2005.
DURCH DIESE NACHT SEHE ICH KEINEN EINZIGEN STERN
ein Film von DAGMAR KNÖPFEL
eine Gemeinschaftsproduktion von AVISTA FILM Herbert
Rimbach,
dem Bayerischen Rundfunk, arte und Daniel Zuta
Filmproduktion
Mit: Corinna Harfouch, Boleslav Polívka, Petr Forman
und Ondřej Vetchý
Im Verleih von movienet / 109 Minuten / Kinostart: 17.
November 2005
Im Rahmen einer KINOTOUR sind Dagmar Knöpfel und Corinna Harfouch ausserdem in folgenden Städten zu Gast: Di, 15.11., 20:30 Uhr, Rio Kino, München
(Premiere)
Mi, 16.11., 20:30 Uhr, Passage Kino, Hamburg
Do, 17.11., 20:00 Uhr, Kant Kino, Berlin
Fr, 18.11., 18:00 Uhr und 20:15 Uhr, Cineding Kino,
Leipzig
Sa, 19.11., 20:00 Uhr, Universum Arthaus Kino,
Heilbronn (nur Dagmar Knöpfel)
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